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Peter During
Krampfaderverödung nach Prof. Linser

Bereits 1911 führte Prof. Linser an der Tübinger Universität Untersuchungen mit konzentrierter Kochsalzlösung durch. Er verödete Krampfadern durch Injektionen mit gesättigter Kochsalzlösung in die betroffenen Gefäße und erzielte deutlich bessere Resultate als herkömmliche Methoden. Diese Methode wurde von Dr. Otto Bruker weiterentwickelt und verfeinert.Herr Dr. Rieger, Internist in Bamberg und Autor vieler Bücher, entwickelte diese Technik nochmals weiter und machte sie für den Patienten noch besser verträglich. Indem er die Konzentration der Kochsalzlösung individuell auf den Patienten abstimmt (5%ig - 27%ig). Auf dieser Basis führe auch ich in meiner Praxis die Krampfaderverödung aus.

Die Verödung von Krampfadern nach Prof. Dr. Linser ist eine sanfte und körperschonende Behandlung, die nach gründlicher Voruntersuchung und Ultraschalldiagnostik, nur eine kurze Behandlungszeit beansprucht. Sie ist mit wenig Gefahren behaftet und wird ambulant durchgeführt. Dabei wird Kochsalzlösung in die betroffene Vene injiziert. Dies führt zum Verschluss des Gefäßes. Der Patient kann anschließend ganz normal seiner Arbeit nachgehen. Prof. Linser pflegte nach der Behandlung zu sagen: "So, und heute Abend gehen Sie zum Tanzen". Übrigens auch eine gute Prophylaxe gegen Krampfadern.

Was sind Krampfadern?
Krampfadern entstehen, wenn die Blutgefäße, die das Blut zum Herzen zurück transportieren, sich erweitern. Es handelt sich um eine krankhafte Veränderung der Venenwand. Besonders häufig sind die oberflächlichen Venen der Beine betroffen. Krampfadern können aber auch an anderen Körperstellen und an inneren Organen entstehen.
Ohne Behandlung kann es zu Schmerzen, Schwellungen, Wassereinlagerungen, Spannungsgefühl, Hautveränderungen, wiederholten Venenentzündungen und oft nur schwer behandelbaren Unterschenkelgeschwüren kommen. Bei großen Krampfadern besteht auch die Gefahr einer Thrombose mit Verschleppung in die Blutbahn, Lungenembolie und andere Formen der Gefäßverschlüsse.

Die Vorteile der Kochsalzmethode nach Prof. Linser:
- sanft (minimale Patientenbelastung)
- schnell (Gesamtdauer ca. 1 Stunde)
- sofort wieder fit
- keine großflächigen Blutergüsse
- keine Narben
- ohne die sonst üblichen Risiken von Nerven- oder Lymphgefäßverletzungen
- kein Allergierisiko (da physiologisch)
- keine Narkose oder Anästhesie notwendig, da fast schmerzfrei (lediglich ein Krampfgefühl für ca. 1-2 Minuten)
- keine Stützstrümpfe, kein Wickeln nach der Therapie notwendig

Wie wird die Behandlung durchgeführt?
Die Krampfadern werden mit einer dünnen Nadel im Stehen punktiert, dann wird im Liegen die konzentrierte Kochsalzlösung in die Vene gespritzt. Durch Umlagern des Beines kann der Einwirkort der Lösung beeinflußt werden. Dabei treten manchmal leichte bis mittelstarke Schmerzen und gelegentlich Wadenkrämpfe auf, die in der Regel nach 1- 2 Minuten wieder verschwinden. Bei der Einspritzung konzentrierter Kochsalzlösung entsteht eine starke Reizung der Innenschicht der Krampfadern die zu einer "Verschweißungsreaktion" führt, und das Gefäß verschließt. Die Konzentration wird dem Durchmesser der Ader ,der Beschaffenheit der Vene und der Konstitution des Patienten angepasst. Je nach Ausdehnung der Krampfadern sind zur Behandlung manchmal mehrere Sitzungen erforderlich.

Paket: Krampfadertherapie Anamnese [ZIP]

Aufkärungsbogen zum Ausdrucken
Anamnesebogen Krampfader [PDF]
Patientendatenblatt [PDF]
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